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MGDC-Diner am Niederrhein PDF Drucken E-Mail

Reisenotizen vom 3.Niederrhein-Diner, 19. - 21. Juni 2009
Wieder ein nettes Wochenende mit MG-Freunden

Zugegeben, die Anfahrt von Hamburg bis zum Niederrhein dauert auf Nebenstrecken etwas länger und eine Übernachtung macht Sinn, wenn kein Stress aufkommen soll. So zählen wir die 460 km Anfahrt, die wir auf landschaftlich reizvollen Strecken absolviert haben, einfach zum Diner dazu und kamen entspannt am Freitag-Mittag in Schloss Wissen an.


Meine Eindrücke in Bildern sind hier zu finden , zum Text geht es mit einem Klick weiter:

Bald darauf gab es das erste Hallo mit Bekannten und zukünftigen Bekannten, danach eine Führung durch das Schloss Wissen vom Freiherrn Loe persönlich, dann die Stadtführung in Kevelaer mit anschließender Einkehr beim Top-Italiener vor Ort. Die MG´s standen in Sichtweite auf dem kleinen Platz genau vor den Fenstern des Lokals; dafür hatte Wolfgang zusammen mit Herrn Pool, Leiter des Tourismus-Büros, gesorgt. Serviert wurde ein 3-Gänge-Menü von der feinen Sorte bis keiner mehr POP sagen konnte. Prima.

Wie durch ein Wunder konnten wir am Samstag-Morgen schon wieder etwas essen. Doch zunächst einmal sollte das Bauernhofcafé, in dem das Frühstück serviert wurde, gefunden werden. Wieder ein Geheimtipp, denn obwohl in der Mitte von Irgendwo gelegen war vor uns schon eine Reisegruppe mit dem Bus abzufertigen und kaum waren wir fertig, wurden die Tische für die nächste Gruppe eingedeckt. Das spricht für die gebotene Qualität.

Frisch gestärkt gab es kein Halten mehr, wir wollten mehr vom Niederrhein sehen. Auf den in der Karte kaum erkennbaren Nebenstrecken ging es vom Bürgermeister persönlich verabschiedet zunächst nach Kalkar, dann über den Rhein nach Rees, wo eine extrovertierte Dame auf uns zur Stadtführung wartete. Sehr interessant und auch unterhaltsam. Anschließend fuhren wir den Rhein abwärts, überquerten ihn auf einer Brücke mit einer schönen Aussicht, um dann etwas weiter den parallel dazu verlaufenden Alt-Rhein-Arm von ca 30 mtr. Breite auf einer Fähre zu überqueren. Hier kam der Zeitplan etwas durcheinander, denn nur vier MG´s durften gleichzeitig auf die Fähre; acht hätten Platz gehabt. Der Fährmann freute sich über die unerwartete Abwechslung, er hatte jedenfalls alle Zeit der Welt. Der Fahrpreis in Höhe von 1,95 EU wurde einzeln abgerechnet, jeder erhielt nach einem Gang des Fährmanns zum Steuerhaus einen eigenen Beleg.

Und schon waren wir in den Niederlanden. Achtung Radfahrer, eine Spezies mit Sonderrechten, die uns nicht so geheuer war. Wolfgang gab uns den Tipp, in der 30er-Zone auch 30 zu fahren, ansonsten es teuer werden kann. Nach einer kurzen Zwischenrast im OldInn und einem Blick auf den überregional bedeutenden Flughafen in Weeze ging es heimwärts zum Schloss Wissen, wo nach einer kurzen Pause das Dinner in der Wassermühle von Schloss Wissen auf uns wartete. Wir nutzten die Pause, um die Basilika von Kevelaer von innen anzusehen; wirklich beeindruckend, einem Wallfahrtsort, wie es Kevelaer ist, angemessen.

Am Sonntag-Morgen, gemeinsame Abfahrt nach Schloss Moyland, eine Wasserburg mit einem wunderschönen Garten. Vor wenigen Jahren frisch restauriert ist das Schloss heute ein Museum, dass zahlreiche Kunstschätze beherbergt. Gut dass eine Führung mit erklärenden Worten zu den meisten Exponaten für uns gebucht war, denn nicht jedem erschloss sich die Kunst eines Boys auf den ersten Blick. Trotz unzählbarer Bilder und Skulpturen konnten nur 6% des Fundus gezeigt werden, der Rest schlummert noch in den Archiven. Nach einer Mittagspause ging es an die Verabschiedung und der Heimweg konnte angetreten werden.

Kurzum, ein schönes Wochenende, ohne Stress, mit vielen bleibenden Eindrücken und nicht zuletzt der Gewinnung von neuen Freunden. Vielen Dank an Anne und Wolfgang, die das ermöglicht hatten.