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Mit Freunden in der Holsteinischen-Schweiz

Unsere Ausfahrt war von langer Hand vorbereitet ...

 

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Tour Holsteinische Schweiz

 

Kurzbeschreibung:

Monate zuvor hatten wir, sechs begeisterte MG-, TR-, Bentley- und Sunbeam-Fahrer, uns verabredet und Quartier bei Uwe und Kerstin in Liensfeld (liegt in der Nähe von Eutin) reserviert. Am 22. Mai war es dann soweit. Das Wetter konnte nicht besser sein, ein Hochdruckgebiet verspricht auch die nächsten Tage Sonnenschein. Die Anreise erfolgte am Tag zuvor, so konnten wir früh morgens zur Rundreise durch die „Holsteinische-Schweiz“ starten. Eine Tagesetappe von ca. 100 km durch die hügelige Landschaft mit den zahlreichen Seen liegt vor uns.

Abreise
Unser erstes Ziel ist Bosau, ein kleiner Ort am Großen Plöner See mit einer bemerkenswerten Feldsteinkirche, gelegen auf einer Halbinsel mit einem herrlichen Ausblick auf den See und das Plöner Schloss am gegenüber liegenden Ufer. Von hier aus wurde vor mehr als 800 Jahren die Christianisierung des Nordens durch den Mönch Vicelin eingeleitet. Vicelin wurde später zum Bischof geweiht und in der Kirche begraben. Daher wird diese Kirche auch „der kleinste Dom der Welt“ genannt.
Bosau-Kirche

Die folgende Etappe führt im Uhrzeigersinn um den südlichen Teil des Großen Plöner See herum und durch die sogenannte „Grüne Röhre“ hindurch. Den Namen trägt diese Strecke zu Recht, denn die alten Bäume berühren sich oben mit ihren Wipfeln, wodurch der Eindruck einer Röhre entsteht. Hinzu kommt noch, dass Efeu an den Bäumen hochrankt, so dass auch unten herum, wo normalerweise die Baumstämme zu sehen sind, alles grün ist. Grüne Röhre
In Ascheberg verlassen wir die Strasse und fahren rechts ab auf einem Sandweg zum „Café am See“ mit bester Aussicht auf den See und den Bootsanleger. Obwohl wir gut gefrühstückt haben, können wir einen Kaffee vertragen. Eigentlich könnten wir hier sitzen bleiben, die Aussicht genießen und später bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen, aber wir haben es erst 10:30 Uhr und der größte Teil der Strecke liegt noch vor uns. Ascheberg
Die Strasse in Richtung Plön verlassen wir nach kurzer Zeit und fahren auf einer Nebenstrecke an der Schwentine entlang, die in den Plöner See mündet. Unser nächstes Ziel ist die „Grebiner Mühle“, die erst kürzlich restauriert wurde und auf einem Hügel liegt. Vor hier aus genießen wir die Aussicht auf die hügelige Landschaft.

an der Schwentine


Nach einer kurzen Pause geht es weiter zum Selenter See, dort wollen wir der Blomenburg einen Besuch abstatten. Wir werden freundlich empfangen und für ein Foto unserer Autos im Burghof werden sogar die dort parkenden Fahrzeuge weggefahren. Verlockend ist die Besteigung des Turmes, denn oben ange-kommen erwartet uns eine weite Sicht ins Land und auf den Selenter See. Jetzt, zur Mittags-zeit, meldet sich der kleine Hunger und der große Durst und wir beschließen eine Mittags-rast im Café „Graf Blome“ zu „spise & kaffe“.

Blomenburg

Unsere Rundtour hat den weitesten Punkt erreicht und wir treten die Heimfahrt an. Die gewählten Nebenstrecken führen auf gut ausgebauten aber manchmal schmalen Wegen zurück nach Eutin, vorbei am Kellersee, zu unserem Quartier. Kellersee

Rückblick: Eine schöne Tour, durch die zauberhafte und das Gemüt ansprechende Landschafft der Holsteinischen-Schweiz. Die drei Anlaufpunkte, die jeder für sich eine Attraktion darstellen, lockern mit ihren Unterbrechungen auf. Ich werde diese Tour im Herbst noch einmal fahren, denn es gab mehr zu sehen als ich in der kurzen Zeit verarbeiten konnte.